Die Vermögensversicherung

In diese Gruppe gehören jene Versicherungszweige, die das finanzielle Wagnis im Zusammenhang mit Rechtsansprüchen, mit drohenden Aufwänden oder Einnahmeausfällen übernehmen. Auch bei diesen Sparten gilt sowohl für den Vertragsabschluss als auch für den Anspruch auf Versicherungsleistung die Voraussetzung, dass der Eintritt des Versicherungsfalles ungewiss ist.

Charakteristisch für die hier näher beschriebenen Versicherungssparten ist das Fehlen eines im Vorhinein objektiv feststellbaren Versicherungswertes (Ausnahme Kreditversicherung). Die Versicherungen bieten daher von sich aus fixe Versicherungssummen, bis zu deren voller Höhe jeder versicherte schaden gedeckt ist.

 

Die Vermögensversicherungen:

 

 

 

 

Allgemeine Haftpflichtversicherung

Die Allgemeine Haftpflichtversicherung hat die Aufgabe, das Vermögen und damit die wirtschaftliche Existenz des Versicherungsnehmers zu schützen. Dies geschieht einerseits durch Bezahlung gerechtfertigter Schadenersatzansprüche Dritter (Befreiungsfunktion), andererseits durch Abwehr ungerechtfertigt erhobener, bloss behaupoteter Schadenersatzansprüche (Rechtschutzfunktion).

Schadenersatzansprüche drohen zum Beispiel, wenn der Versicherungsnehmer als Fussgänger oder Radfahrer einen Verkehrsunfall verursacht (keine gesetzliche Haftpflichtversicherung) oder als Tierhalter die gebotene Aufsichtspflicht verletzt (z.B. Hundebiss).

Abgeschlossen wird diese Versicherung von Privatpersonen (Privat-Haftpflicht); Hundehaltern (Hunde-Haftpflicht); Bauherrn, Haus- und Grundbesitzern (Haus- und Grundbesitzhaftpflicht), Gewerbetreibenden (Betriebs-Haftpflicht), Freiberuflern (Architekten, Bauingenieure, usw; für Rechtsanwälte ist der Abschluss einer Haftpflichtversicherung verpflichtend) aber auch von politischen Gemeinden, Kirchen und Pfarrgemeinden, Krankenhäusern, Apotheken, Hotels, Seilbahnbetrieben und vielen anderen.

Versicherte Personen

Der Versicherungsschutz ist nicht allein auf den Versicherungsnehmer bzw. die versicherte Person beschränkt. Der Kreis der mitversicherten Personen richtet sich nach dem versicherten Risiko; so sind z.B. in der Privat-Haftpflichtversicherung der Ehegatte, der Lebensgefährte im gemeinsamen Haushalt und die minderjährigen Kinder, in der Betriebs-Haftpflichtversicherung alle Betriebsangehörigen bei der Arbeit versichert. Soweit nichts anderes vereinbart ist, übernimmt die Haftpflichtversicherung unter anderem keine Schäden, die die (mit-)versicherten Personen selbst erleiden, vom Versicherten vorsätzlich herbeigeführt wurden oder nahen Angehörigen des Versicherten entstanden sind.

Pflichten

Neben den allgemeinen Obliegenheiten (pünktliche Prämienzahlung, Mitteilung üder Veränderung der persönlichen Verhältnisse, Risikoerhöhung) ist gerade in der Haftpflichtversicherung die unverzügliche Bekanntgabe des Versicherungsfalles (Anspruchstellung Dritter) unerlässlich, da zumeist gerichtliche Fristen (wie z.B. die 14-tägige Widerspruchsfrist gegen eine Mahnklage) gewahrt werden müssen. Zahlungen und Zusagen an den Anspruchsteller vor Rücksprache mit der Versicherung sind jedenfalls zu unterlassen, da unter Umständen eine nicht gewünschte Rechtssituation geschaffen wird.

Geltungsbereich

Der örtliche Geltungsbereich ist Österreich. Erweiterungen können vereinbart werden.


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KFZ Haftpflichtversicherung

Die Kraftfahrzeug-Haftpflichtversicherung ist eine Sonderform der Allgemeinen Haftpflichtversicherung. Sie dient nicht nur dem Schutz des Versicherungsnehmers, sondern garantiert auch dem Geschädigtem Ersatz für erlittene Schäden. Gerade bei der Verwendung von Kraftfahrzeugen ist die Wahrscheinlichkeit gross, dass Unfallschäden vom schuldigen Autolenker mangels vorhandenen Vermögens nicht ersetzt werden können. Aus diesem Grund besteht eine gesetzliche Pflicht zu Abschluss einer Kfz-Haftpflichtversicherung. Ein Kraftfahrzeug wird nur dann zum öffentlichen Verkehr zugelassen, wenn es haftpflichtversichert ist.

Die Kraftfahrzeug-Haftpflichtversicherung umfasst die Befriedigung begründeter und die Abwehr unbegründeter Schadenersatzansprüche, die aufgrund gesetzlicher Haftpflichtbestimmungen gegen den Versicherungsnehmer oder mitversicherte Personen erhoben werden, wenn durch die Verwendung des versicherten Fahrzeuges Personen verletzt oder getötet werden, Sachen beschädigt oder zerstört werden oder ein sonstiger Vermögensschaden entsteht.

Haftungs-Ausschlüsse

Die Versicherung übernimmt keine Haftung für Schäden:

  • am versicherten Fahrzeug selbst (siehe Kaskoversicherung)
  • am sonstigen Eigentum des Halters oder Eigentümers
  • am beförderten Ladegut

Vom Versicherungsschutz umfasst sind jedoch die Schäden an der Person, dem Reisegepäck und der Kleidung des Mitfahrers.

Versicherte Personen

Versichert ist der Lenker, der Eigentümer, der Halter, Mitfahrer, Personen, die das Kraftfahrzeug einweisen und jeder, der eine ensprechende Lenkerberechtigung besitzt und mit Willen des Halters das Fahrzeug verwendet.

Versicherungssumme

Für die Kraftfahrzeug-Haftpflichtversicherung wird vom Gesetzgeber eine Mindestversicherungssumme von derzeit 15 Millionen vorgeschrieben. Für blosse Vermögensschäden ist die Pauschalversicherung auf ATS 150.000,- (€ 10.900,93) begrenzt. Für Omnibusse sowie Fahrzeuge zur Beförderung gefährlicher Güter sind höhere Versicherungssummen vorgesehen.

Da der Kraftfahrzeughalter im Sinne des Gesetzes im Schadenfall unter Umständen unbegrenzt haftet, sind höhere Versicherungssummen empfehlenswert, um so mehr, als die Prämienerhöhung im Vergleich zur Summenerhöhung sehr gering ist.

Die Versicherung ist in jedem Fall verpflichtet, dem Verkehrsopfer den entstandenen Schaden bis zur Versicherungssumme zu ersetzen. Bei bestimmten Obliegenheitsverletzungen besteht jedoch die Möglichkeit, einen Teil des zu ersetzenden Betrages auf dem Regressweg vom Versicherungsnehmer zurückzuverlangen. Derartige schwerwiegende Obliegenheitsverletzungen sind zum Beispiel das Lenken des Fahrzeuges ohne Lenkerberechtigung, das Lenken des Fahrzeuges in alkoholisiertem zustand, das Befördern einer grösseren Anzahl an Personen als der vereinbarten bzw. kraftfahrrechtlich vorgeschriebenen Höchstzahl und die Verwendung des Kraftfahrzeugs, wenn es sich in nicht-verkehrstüchtigem Zustand befindet (z.B. abgefahrene Reifen). In den meisten Fällen ist dieses Rückforderungsrecht je Obliegenheitsverletzung mit ATS 150.000,- (€ 10.900,92) höchstens aber mit ATS 300.000,- (€ 21.801,84) begrenzt.

Geltungsbereich

Der Versicherungsschutz erstreckt sich, soweit nicht anders vereinbart wurde, auf Europa im geografischen Sinn einschliesslich der in der Internationalen Versicherungskarte ("Grünen Karte") verzeichneten Staaten. Für Reisen mit dem Auto ins Ausland ist die Grüne Karte von besonderer Bedeutung, da dieses Dokument als Nachweis für eine bestehende Kfz-Haftpflichtversicherung gilt. Man erhält die Internationale Versicherungskarte beim eigenen Kfz-Haftpflicht-Versicherer.

Prämie

Die Höhe der Versicherungsprämie bemisst sich bei PKW und Kombi grundsätztlich nach der Motorleistung (kW), bei Einspurigen nach dem Hubraum bzw. nach der Zahl der Sitze. Bei Lkw ist die Nutzlast, bei Omnibussen die Anzahl der Sitz- und Stehplätze massgeblich. Weitere Kriterien sind die Type des Kraftfahrzeuges, Alter, Beruf und Wohnsitz des Versicherungsnehmers, die Anzahl der Personen, die das Fahrzeug lenken, die jährliche Kilometerleistung oder auch die gewählte Tarifvariante mit oder ohne Leihwagenanspruch.

Die meisten Versicherungen bemessen bei Pkw und Kombi die Prämie nach dem Schadensverlauf. Jede Versicherung kann für ihre Kunden ein eigenes Bonus-Malus-System anbieten.

Hier eine Darstellung des am häufigsten verwendeten Systems:

Fahrzeuge, die innerhalb des Beobachtungszeitraums vom 1. Oktober bis 30. September des daruffolgenden Jahres ohne Unfall gefahren sind, rücken ab 1. Jänner des auf den Beobachtungszeitraum folgenden Jahres zur Hauptfälligkeit der Prämie eine Stufe Richtung Bonus vor. Jeder während eines Beobachtungszeitraum gemeldete Schadenfall hat eine Vorrückung um drei Stufen Richtung Malus zur Folge. Grundsätzlich beginnt jeder Fahrzeughalter mit seiner Tarifprämie in der Stufe 9.

Neben der gesetzlich vorgeschriebenen Haftpflichtversicherung kassiert ausserdem das Finanzamt noch die motorbezogene Versicherungssteuer.
Wie hoch diese für ihr Fahgrzeug ist können sie hier feststellen.

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Rechtschutzversicherung

Der Versicherer sorgt für die Wahrnehmung der rechtlichen Interessen des Versicherten und trägt die dem Versicherten dabei entstehenden Kosten. Die Rechtschutzversicherung kann für verschiedene Lebensbereiche abgeschlossen werden (siehe bei Vertragsvarianten).

Deckungsumfang

Die Rechtschutzversicherung ersetzt bis zur vereinbarten Deckungssumme (in der Regel ATS 400.000,-, € 29.069,13) die pro Schadenfall angefallenen Kosten und Vorschüsse für den Rechtsanwalt, für Gerichte, für Sachverständige, für Dolmetsch und Zeugen. Weiters werden auch die Kosten der Gegenseite, einschliesslich der Privatbeteiligung imm Strafverfahren und der Nebenintervenienten (Personen, die am Ausgang des Verfahrens ein rechtliches Interesse haben) übernommen, soweit diese zu erstatten sind.

Ausschlüsse

Soweit nicht anders vereinbart ist, besteht unter anderem kein Versicherungsschutz:

  • für Kosten eines ohne Einverständnis der Versicherung beigezogenen Rechtsanwalts
  • für Kosten eines Rechtsstreits zwischen Versicherungsnehmer und Mitversicherten (z.B. Ehescheidung)
  • für Versicherungsfälle, die vorsätzlich herbeigeführt wurden
  • im Bereich des Zoll-, Steuer- oder Abgabenrechtes
  • im Zusammenhang mit baubehördlich genehmigungspflichtigen Arbeiten an Gebäuden (Bauherrnrisiko); Finanzierung des Bauvorhabens einschliesslich des Grundstückerwerbes
  • bei Streitigkeiten aus Versicherungsverträgen
  • im Fahrzeug- und Lenkerrechtschutz, wenn die Verwaltungsstrafe einen bestimmten Prozentsatz der Versicherungssumme nicht überschreitet (z.B. 1%) sowie wenn der Lenker keine Lenkerberechtigung besass, alkoholisiert war oder eine Alkoholprobe verweigerte, unter Drogeneinfluss stand oder Fahrerflucht beging.

Die Versicherung kann bei gänzlich aussichtslosen Prozessen die Kostendeckung versgane, bzw. nur die Kostenübernahme des Versicherungsnehmers garantieren. Die Kosten der Gegenseite sind dann im Falle des Unterliegens vom Versicherten zu tragen.

Über den Versicherten verhängte Geldstrafen oder der ersatz des "Streitgegenstands" werden von der Versicherung nicht bezahlt.

 

Vertragsvarianten zur Rechtschutzversicherung

Lenker-Rechtsschutz

Dieser Rechtschutz kommt dem Lenker eines fremden Fahrzeuges, der einen schaden erleidet, zugute und umfasst im Wesentlichen den Umfang der Fahrzeug-Rechtschutz-Versicherung.

Privat-Rechtsschutz

Diese Variante umfasst Versicherungsschutz zur Geltentmachung von schadenerstazansprüchen sowie zur Verteidigung im Strafverfahren aufgrund von Ereignissen des privaten Lebens. Ausgenommen sind jene Bereiche die von anderen Vertragsvarianten der Rechtsschutzversicherung abgedeckt werden. (z.B. die Kosten eines Strafverfahren in Folge eines Verkehrsunfalls wird ausschliesslich vom Fahrzeug- bzw. Lenker-Rechtsschutz übernommen).

Berufs-Rechtsschutz

Dieser Vertrag gibt Versicherungsschutz zur Geltendmachung von Schadenersatzansprüchen sowie zur Verteidigung im Strafverfahren, aufgrund von Ereignissen des beruflichen Lebens. Vom Schutz umfasst sind auch Ereignisse am direkten Weg von oder zur Arbeitsstätte.

Betriebs-Rechtsschutz

Versicherungsschutz haben der Versicherungsnehmer für den versicherten Betrieb und alle Betriebsangehörigen für Ereignisse auf dem direkten Weg von oder zur Arbeitsstätte.

Arbeitsgerichts-Rechtsschutz

Der Versicherungsschutz erstreckt sich je nach Vereinbarung auf den Berufs- und/oder Betriebsbereich wenn es vor einem österreichischen Arbeitsgericht zu Streitigkeiten aus einem Arbeits- oder Lehrverhältnis kommt. Die Wartezeit beträgt 3 Monate.

Sozialversicherungs-Rechtsschutz

Der Schutz umfasst die Wahrnehmung rechtlicher Interessen in gerichtlichen Verfahren wegen Streitigkeiten mit Sozialversicherungsträgern in Leistungssachen sowie in Verfahren vor Verwaltungsbehörden aufgrund von Beitragsstreitigkeiten. Die Wartezeit beträgt 3 Monate.

Beratungs-Rechtsschutz

Diese Variante bietet Kostendeckung für die mündliche Rechtsauskunft durch einen vom Versicherer ausgewählten Rechtsanwalt. Die Wartezeit beträgt 3 Monate.

Allgemeiner Vertrags-Rechtsschutz

der Versicherungsschutz umfasst die Wahrnehmung rechtlicher Interessen aus Veträgen über bewegliche Sachen sowie Reparatur- und sonstige Werkverträge über unbewegliche Sachen (im Privatbereich nur auf Grundstücke und Gebäude, die zu Wohnzwecken benützt werden). Die Wartezeit beträgt 3 Monate.

Rechtsschutz für Grundstückseigentum und Miete

der Versicherungsnehmer geniesst hier Versicherungsschutz in seiner Funktion als Eigentümer, Vermieter, Verpächter, Mieter, Pächter oder dinglich Nutzungsberechtigter des im Vertrag bezeichneten Objektes im Falle eines Wahrnehmung rechtlicher Interessen vor österreichischen Gerichten. Die Wartezeit beträgt 3 Monate.

Rechtsschutz aus Erb- und Familienrecht

Dieser Vertrag bietet Versicherungsschutz zur Wahrnehmung rechtlicher Interessen vor österreichischen Gerichten aus dem Bereich des Erbrechts sowie den Rechten zwischen Eltern und Kindern, des Eherechts sowie des Vormundschafts- und Sachwalterrechts. Wartezeit beträgt in Familienrechtsangelegenheiten 6 Monate, in Vaterschaftsangelegenheiten 9 Monate, im Erbrecht 12 Monate.

Geltungsbereich

Versicherungsschutz besteht in der Fahrzeug-, Lenker sowie Schadenersatz und Straf-, Rechtsschutzversicherung für Versicherungsfälle, die in Europa (im geografischen Sinn) sowie den aussereuropäischen Mittelmeeranrainerstaaten eintreten, auch dann, wenn die Wahrnehmung rechtlicher Interessen in diesem Geltungsbereich erfolgt. In allen übrigen Vertragsvarianten ist die Wahrnehmung der rechtlichen Interessen ausschliesslich vor österreichischen Gerichten oder Behörden möglich.


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Betriebsunterbrechungs-Versicherung

Für selbständig Erwerbstätige stellt eine selbst kurzfristige Stillegung des Betriebes eine grosse finazielle Belastung dar. Betriebskosten fallen weiterhin laufend an, auf Gewinne muss verzichtet werden. Oft ist der Schaden, der durch die Stillegung entsteht, wesentlich höher als der Schaden durch das versicherte Ereignis selbst.

Vertragsvarianten zur Betriebsunterbrechungs-Versicherung

In der Praxis hat sich wegen des langen Namens die Kurzform B.U.-Versicherungen durchgestzt. Zu den wichtigsten Vertragsvarianten dieser Spartenversicherung zählen:

  • die Feuer B.U.-Versicherung
  • die Maschinen-B.U.-Versicherung
  • kombinierte B.U.-Versicherung
  • B.U.-Versicherung für freiberuflich Tätige

In der Feuer B.U.-Versicherung gilt ein Brandschaden, in den anderen B.U.-Versicherungen Elementarereignisse (Feuer, Sturm, Leitungswasser, usw.) in der B.U.-Versicherung für freiberufliche Tätigkeit auch Krankheit als Versicherungsfall. Versichert werden der entgehende Geschäftsgewinn, der bei ungestörtem Geschäftsbetrieb vom Versicherungsnehmer erzielt worden wäre, sowie der notwendige Aufwand an fortlaufenden Betriebsauslagen (z.B. Löhne, Gehäöter, Miete, usw.). Der Versicherungsnehmer muss sich jedoch die durch die Stillegung ersparten Kosten in Abzug bringen lassen (z.B. Rohstoffkosten, Kosten des Produktionsprozesses). Die Haftungszeit beträgt in der Regel 12 Monate und beginnt mit dem Eintritt des Versicherungsfalles. Die Versicherung gegen Betriebsunterbrechung kann entweder als Einzelversicherung oder als Zusatrzversicherung abgeschlossen werden.

Die Prämie

Die Prämienberechnung ist abhängig von der Höhe der gewählten Versicherungssumme, der Art des versicherten Betriebes und der Länge der Haftungszeit.


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Kreditversicherung

Die wichtigste Sparte der Kreditversicherung, die Warenkreditversicherung, bietet Versicherungsschutz gegen Insolvenzverluste, das heisst, sie deckt Ausfälle aus warenlieferungen, die dem Lieferanten in Folge Zahlungsunfähigkeit des inländischen Kunden entstehen. Grundlage der Entschädigung ist der von der Insolvenz betroffene Aussenstand, wobei der Selbstbehalt im Durchschnitt bei 25% liegt. Die Versicherung wird in Form einer Mantelpolizze (die einzelnen Kunden sind mit dem erforderlichen Kreditbetrag namentlich versichert) auf ein bis drei Jahre abgeschlossen.

Eine besondere Art der Kreditversicherung stellt die Garantieversicherung dar, bei der speziell für die Bauwirtschaft die benötigte Anzahlungs-, Deckungs- und Haftrücklassgarantie übernommen wird.


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